Entstehungsgeschichte „Angewandte Kinesiologie“

Der amerikanische Chiropraktiker, Dr. George Goodheart, gilt als Begründer der Angewand­ten Kinesiologie. Anfang der 1960er Jahre machte er verschiedene Beobachtungen bei Muskelfunktionstests. Er entdeckte, dass Umstände, die dem Körper aufgebürdet werden (wie z. B. Unverträglichkeiten, Umwelteinflüsse, belas­tende Gefühle, Stress, Ängste, mangelndes Selbstbewusstsein, u. a.) sich auch in hypotonen (schwachen, abgeschalteten) Muskeln zeigen. Er fand heraus, dass sich diese Muskeln mit unterschiedlichen Methoden wieder „stärken“ ließen. Dazu nutzte er

      ·         die Massage von Ansatz und Ursprung der Muskeln (Methode von Kendall und Kendall)
·         Massage von neurolymphatischen Zonen (bekannt als Chapman-Reflexe)
·         das Halten von neurovaskulären Punkten (Methode von Terrence Bennett).

Goodheart machte die Erfahrung, dass durch diese Maßnahmen die Energie wieder ungehindert fließen konnte, Ungleichgewichte in die Balance kamen.

Seit 1964 arbeitete Goodheart mit seinem Kollegen Dr. John F. Thie zusammen  und beide forschten und ent­wickelten die Methode gemeinsam weiter. Mit anderen Kollegen gründeten sie einige Zeit später eine Organisa­tion mit dem Ziel, ihr Wissen in Kursen weiterzugeben und zu verbreiten. „Angewandte Kinesiologie“ war gebo­ren und fand immer mehr Anhänger. Und so sollten die wirksamen und doch einfachen Techniken auch Laien als „Hilfe zur Selbsthilfe“ an die Hand gegeben werden. 1971 fanden erste Seminare statt. Die Methode bekam den Namen „Touch for Health“ (TFH), frei übersetzt: Berührung für Gesundheit und wird seither weltweit gelehrt und therapeutisch oder in Beratungspraxen angewendet.

Aus der Angewandten Kinesiologie haben sich viele kinesiologische Zweige entwickelt.

Beispiele hierfür:

Touch for Health (TFH)
Edu-Kinestetik (Edu-K)
Three in One (Drei in Einem)
Entwicklungskinesiologie
Wellnesskinesiologie
Sportkinesiologie
Phytokinesiologie
Psychokinesiologie
u. a.